"Der Landkreis braucht nur etwas Andreas!" Schwarz ist SPD-Kandidat für die Landratswahl 2020

Veröffentlicht am 28.05.2019 in Kommunalpolitik

Landratskandidat Andreas Schwarz und SPD-Fraktionschef Jonas Merzbacher

Nun ist es offiziell: Der Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der SPD Bamberger Land, Andreas Schwarz, wird nächstes Frühjahr als Landratskandidat für die Sozialdemokraten im Landkreis Bamberg antreten. Die anwesenden Delegierten wählten den früheren Strullendorfer Bürgermeister mit knapp 97 Prozent zu ihrem Spitzenkandidaten.

Schon ein Tag nach der Europawahl präsentierten sich die Sozialdemokraten aus dem Landkreis Bamberg motiviert und entschlossen. "Wir blicken jetzt auf die Kommunalwahlen am 15. März 2020. Im Nominierungsprozess "Bamberger Land motiviert" hatten sich drei Kandidaten und eine Kandidatin um die SPD-Spitzenkandidatur bei der Landratswahl beworben. Andreas Schwarz erhielt dabei die meisten Stimmen und somit das Votum der Bürgerschaft. „Diese Empfehlung geht an die Partei, die heute das letzte Wort hat", eröffnete der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Jonas Merzbacher.

Für eine Aufstellungskonferenz der SPD gab es am Montag ungewöhnlich viel Zulauf. Neben den knapp 60 stimmberechtigten SPD-Delegierten kamen nochmals so viele Zuhörer als Gäste in den Hirschaider Energiepark.

Im Vorfeld der eigentlichen Nominierung lud die Partei zur Podiumsdiskussion "Unser Landkreis 2030". Mit Matthias Graßmann (Handwerkskammer), Edgar Böhmer (Bauernverband), Ralph Korschinsky (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung), Martin Feder (IG-Metall) und Markus Schäfer (transform) diskutierten die Besucherinnen und Besucher angeregt über die Entwicklungschancen und die Zukunft des Bamberger Landkreises. 

Bevor schließlich die Delegierten zur Wahl schritten, warb Andreas Schwarz für seine Ideen und einen neuen Politikstil im Landratsamt. Er wolle nach draußen gehen und Bürgerversammlungen vor Ort ins Leben rufen. Schwarz wolle „liefern und den Bürgern ein Angebot machen“. Konkret wurde der Bundestagsabgeordnete zum Beispiel bei der medizinischen Versorgung auf dem Land. "Wenn unsere Gemeinden keinen Arzt finden, der sich vor Ort niederlassen will, müssen wir eben über neue Möglichkeiten der Versorgung sprechen. Mobile Arztpraxen können hier helfen", so Schwarz. Mit den Regionalwerken könnte man die Energiewende vor Ort tatsächlich umsetzen. Der 54-jährige Strullendorfer sieht den Landkreis als Modellregion bei der Mobilität und in der Schullandschaft. "Die Region braucht einen zentralen Standort für den Öffentlichen Personennahverkehr, am besten direkt am Bamberger Bahnhof", erklärt Schwarz.

Der Bundestagsabgeordnete will das Entwicklungspotential im Landkreis Bamberg voll ausloten. Punkten konnte er bei den Gästen vor allem durch seine Kontakte in Berlin und in der Region.

Gleich nach seiner Nominierung bedankte sich der ehemalige Strullendorfer Bürgermeister für den Vertrauensvorschuss seiner Partei und zeigte sich entschlossen: "Es wird sicher nicht leicht, aber wir werden kämpfen, Flagge zeigen und für unsere Werte einstehen. Die Kommunalpolitik hat mein Leben bestimmt und hat mich dahin gebracht, wo ich heute bin. Ich bin bereit, mit Euch und der Bürgerschaft den Landkreis Bamberg besser zu machen."

Schwarz erntete viel Zuspruch und konnte seine Partei hinter sich versammeln. In Hirschaid waren sich die Sozialdemokraten einig: "Dieser Landkreis kann mehr, er braucht nur etwas Andreas!"

 

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